Erkunde Elektropolis Berlin

Berlin, Berlin, Berlin!

Hier mal nicht das Brandenburger Tor, oder der KuDamm aber mindestens genauso spannend:
„Elektropolis Berlin“. Auch das ist Berlin!

Elektropolis Berlin

Hier begann der Siegeszug der Glühbirne, des elektrischen Lichts in Deutschland.
Erbaut 1897 im Bezirk Köpenick.
Hier wurde der erste Fön entwickelt und die Elektrizität sollte Einzug in die Haushalte halten.
Die Tätigkeit der AEG erstreckte sich bald auf alle Gebiete der Starkstromtechnik, insbesondere auf LeuchtmittelElektromotoren, elektrische Bahnen, Anlagen der Elektrochemie, außerdem die Fertigung von DampfturbinenDieselmotorenAutomobilenKabeln und Leitungsmaterialien. (Wikipedia)
Heute wird hier nichts mehr produziert, 2003 wurden die meisten der Betriebe endgültig geschlossen.
Einer, der hier arbeitete sagte einmal: „Ich begann hier zu DDR Zeiten meine Lehre. Damals war ich mir sicher: hier bleibe ich keine 6 Monate“.
Er blieb, er ist heute noch da. Zwar nicht mehr in seinem erlernten Beruf, aber als Hausmeister. Er kennt jeden Winkel auf dem Gelände, viele Geschichten und würde hier heute nicht mehr weg gehen.
Aus dem farblosen Bezirk mit seinen von der Industrie herausgeblasenen grauschwarzem Staub überzogenen Hauswänden ist eine schmucke Gegend geworden. Eine Gegend wo man auf den Straßen jetzt lachende und fröhliche Menschen trifft, Familien, Kinder, Studenten.
Jetzt leben und arbeiten wir schon 3 Jahre hier und sehen, wie schnell der Bezirk sich verändert.
Was bleibt sind die Industriegebäude: Elektropolis Berlin.
So langsam wird der Bezirk auch von den Berlinern entdeckt.
So langsam!
1 neues, oder besser 5 neue verbundene 360 Grad Luftbildpanoramen sind online: Oberschöneweide mit „Elektropolis“.
Das ehemalige AEG Gelände an der Wilhelminenhofstraße, zwischen Spree und Wuhlheide gelegen mit seinen großartigen Fabrikgebäuden könnt ihr hier von oben erkunden.
Leider noch nicht vollständig, es fehlen noch ein paar Bereiche, aber die werden noch kommen.
Der Bezirk wird immer jünger. Auf den Straßen findet man weniger Menschen mit Bierflaschen in der Hand, dafür mehr Menschen mit Kindern an der Hand.
Die Studenten halten Einzug, die HTW ist auf ein Teil des Geländes gezogen, die Künstler sind schon länger da!
Im Sommer gibt es immer ein Event: Kunst am Spreeknie!
Auch für jeden nicht Kunstinteressierten eigentlich ein MUSS, denn an den Tagen kann man in viele der Gebäude ins Innere schauen und ihr werdet euch wundern: vieles erkennt ihr dann künftig in Filmen, die in Berlin spielen, wieder.
Also heute nicht mehr „Elektropolis“ sondern vielleicht das neue Babelsberg?
Na gut, mal nicht übertreiben 🙂
Jetzt erstmal ein Blick auf das großartige Gelände „Elektropolis“ mit seinen riesigen Hallen in mehreren verbundenen 360 Grad Panoramen für einen echten Höhenflug.
 Wer noch ein bisschen mehr erfahren möchte über Oberschöneweide, hier gibt es einen weiteren Beitrag von mir dazu: Aus Oberschöneweide wird Megaschöneweide!
Oder ihr besucht den Industriesalon Schöneweide, ein Forum für Industrie-Technik-Kultur, eine großartige Sammlung von Geschichte und Geschichten, mit Führungen, Vorträgen und vielem mehr.
Wem bei den 360Grad Panoramen doch zu schwindelig wird, hier gibt es ein paar Fotos dazu! Nicht alle aus großer luftiger Höhe, denn manchmal ist es einfach schöner, auch nah ran zu gehen bei den Aufnahmen.

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