Digitale Nomaden mit einer Drohne unterwegs

Digitale Nomaden sind eigentlich eher mit leichtem Gepäck unterwegs.

Geht es doch auch darum, den Ort seines Lebensmittelpunkts immer mal wieder zu verändern und da ist viel Gepäck als Ballast doch eher hinderlich.
Wir entfliehen nun also dem dunklen Winter in Berlin, um an anderen Orten zu arbeiten.
Ein uns nicht so wohl gesonnener „Kollege“ im Netz fand das ganz schön unverschämt und meinte „Reis fressen und mit dem Fahrrad fahren sei ja wohl keine Arbeit“.

Nun gut, jeder darf seine Meinung haben. Aber wenn es danach ginge, dann wäre vieles in unserem Leben keine Arbeit, denn Klaus und ich, wir machen alle (fast alles 🙂 was wir tun, unheimlich gerne. Ergo: eigentlich arbeiten wir gar nicht.
Natürlich, auch wir müssen Geld verdienen und können nicht 4 Monate nix tun.


Digitale Nomaden gibt es unglaubliche viele auf unserem Planeten!

Und wenn ich ehrlich bin, dann habe ich diese Reisenden schon immer ein bisschen beneidet. Vor allem, und da sind wir wieder beim Thema, in der dunklen Jahreszeit in Deutschland und die dann am Besten auch noch ohne Schnee, versinkend in einem dunklen Grau.

Wir sind nun also 4 Monate in Kambodscha. Wir werden dort mit Brompton Falträdern reisen und immer wieder Orte suchen, an denen wir länger bleiben können, damit Klaus seiner Arbeit (er ist Programmierer) nachgehen kann. In der Zeit werde ich dann die Flut an Bildern sichten und bearbeiten. Für Klaus wäre es einfach zu reisen. Ein Laptop, ein paar Kabel und Klamotten und los geht’s.

Aber ich nun wieder…da muß jede Menge Ausrüstung mit: die Drohne, unsere DJI Inspire 1 braucht viel Platz, also hat Klaus einen Anhänger gebaut, meine Nikon D800 mit 2 Objektiven (u.a. mein Traum Objektiv: Nikkor 14-24), eine DJI Osmo+ für Filmaufnahmen, 2 iPads für die Steuerung der Drohne, eine Fuji instax mini 90.
Und natürlich alles mit viel Kabellage und sonstigem Zubehör.

So ist aus der Leichtigkeit des Reisens ein ganz schönes Schwergewicht geworden.
Selbstredend, dass da fast kein Platz mehr für Klamotten war.

Das ist alles, was ich an Klamotten mitnehme 🙂

Die Kiste wiegt 32kg, die Fahrräder mit Kartons jeweils 16 kg, und unsere 2 Rucksäcke jeweils 8 kg.

Was wir auch noch dabei haben, um immer unabhängig online gehen zu können: ein kleiner runder Puck, das Skyroam Solis. Ob das was taugt, werden wir sicherlich zu berichten wissen.

So, die Bromptons können verpackt werden, die Rucksäcke stehen startklar bereit und Drohne und die ganze Technik haben tatsächlich einen Platz gefunden.

Morgen, am 13. März 2017 geht es los, zunächst nach Bangkok, dann mit dem Zug zur Grenze nach Kambodscha und dann rauf auf unsere Bromptons um möglichst schnell für das Projekt, welches wir im Rahmen der Aktion Donation Drone mit eurer Hilfe unterstützen, die Luftbilder zu erstellen.

Wir melden uns dann als Digitale Nomaden wieder!

P.S.: Liebe Diebe, ihr braucht bei uns nicht einbrechen, wir haben alles irgendwie Wertvolle mit 🙂

 

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