Besucherbergwerk F60

Besucherbergwerk F60

Wie ein Dinosaurier steht sie da, als wir um die Ecke auf das Gelände einbiegen.
Die F60 auf dem Gelände des Besucherbergwerk F60!
Eine von fünf Abraumförderbrücken ihrer Art im Lausitzer Braunkohletagebau.

 

Hier ist sie zu einem eher stillen Freilichtmuseum geworden und hier wollen wir sie von oben anschauen. Sehen, ob sie die Wirkung, die sie von unten auf die Menschen hat, auch aus der Vogelperspektive schafft.

Sie ist die größte bewegliche Arbeitsmaschine der Welt!
2,5 Jahre dauerte ihr Aufbau und war dann nur für 13 Monate in Betrieb.
Sie sollte gesprengt werden. Das konnte die Gemeinde verhindern und nun steht sie da!
Immer noch beeindruckend, sehr, aber doch eher zu einem gigantischen Spielplatz für die Menschen geworden.
Man kann sie besichtigen, Konzerte oder Ausstellungen besuchen und vieles mehr.
Und ich bin sicher, jede Veranstaltung ist ein Besuch wert.

Im Umfeld entsteht ein See, 330ha groß, mit einem herrlichen Strand, Fische gibt es noch nicht, aber die werden kommen. Ein Solarfeld nutzt jetzt einen Teil der freien Fläche zur Energiegewinnung und die Menschen werden Energie im entstehenden Freizeitbereich tanken können 🙂

Diese Maschine, liegend länger als der Eifelturm hoch ist, steht jetzt ganz friedlich in einem Erholungsgebiet.

Und wie wir sie so überfliegen, da verliert sie noch mehr an ihrer Härte, aber… NICHT an ihrer Größe.

Manche Flüge scheinen unendlich zu dauern. Von einem Ende zum Nächsten dauert der Flug fast 5 Minuten. Das scheint eine EWIGKEIT zu sein.

Und weil sie so groß ist haben wir unsere ersten „Luft – Panoramen“ erstellt, mehrere zusammen gefügt und damit könnt ihr euch nun virtuell auf dem Gelände bewegen.

Aber Achtung! Das ist kein Vergleich zur realen Welt. Diese Anlage ist mehrere Besuche wert!

Nehmt euch einen Tag Zeit und genießt das Gelände und die Förderbrücke vom Besucherbergwerk F60!

P.S.: Noch eine kleine Geschichte am Rande – auf der Brücke selber wurde natürlich auch gearbeitet. Der Weg zu den Toiletten war aber einfach zu lang, also gab es diese natürlich auch auf der Brücke. Nun, es gab aber natürlich keinen Abfluss, denn die Brücke bewegte sich. Was tun?

Eigentlich ganz einfach: ein Plumpsklo war die Lösung 🙂 Die Menge an geförderten Abraum war so groß, dass der „Abraum“ aus dem Klo nicht weiter auffiel 🙂

 

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